Internet-Gefahren

 

Ziel dieser Internet-Aufklärungsseite:
  1. Schutz vor moralischem Verfall und unnötiger Konfrontation mit dem Bösen
    Jakobus 1,27: Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: [..] sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten.
  2. Distanz vor den Gefahren des Internets zur Bewahrung des persönlichen Zeugnisses
    Titus 1,7: Denn der Aufseher muß untadelig sein als Gottes Verwalter
    1.Thessalonicher 5,22: Von aller Art des Bösen haltet euch fern!
Sechs wichtige technische Grundregeln:
  1. Firewall für alle Internetverbindungen aktivieren
  2. PC-Betriebssystem und Internet-Software ständig aktualisieren (z.B. "Windows Update")
  3. Virenscanner installieren und täglich/wöchentlich aktualisieren
  4. Anti-Spy Software installieren und regelmäßig aktualisieren
  5. Unverlangt zugesandte eMails von merkwürdigen Absendern ungeöffnet löschen
  6. Unbekannte Links im Internet und in eMails mit Bedacht anklicken
Der Umgang mit dem Medium "Internet" muss genauso erlernt werden wie der Umgang mit Geld. Schon Kinder sind durchaus in der Lage, sich selber Dinge zu kaufen (bis zum siebten Geburtstag sind Kinder allerdings geschäftsunfähig, und im Alter von 7 bis 17 Jahren beschränkt geschäftsfähig). Dennoch stürzt der ungelernte und leichtfertige Umgang mit Geld immer mehr Menschen in hoffnungslose Situationen. Genau dasselbe kann bei ungelerntem und leichtfertigem Umgang mit dem Internet passieren. Seit einigen Jahren werden PCs und Laptops serienmäßig mit eingebautem Modem und/oder Netzwerkanschluß (LAN oder WLAN) ausgestattet. Ein einfacher Telefonanschluss genügt, um in die Welt der globalen Vernetzung einzutauchen. Wie beim Geld gibt es dabei durchaus ein Problem: Wer den Umgang mit diesem Medium nicht erlernt hat, wird früher oder später Opfer seines eigenen Handelns. Als bibelgläubiger Christ ist es enorm wichtig, den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet genau so zu erlernen, wie wir das (hoffentlich) auch im Umgang mit Geld getan haben. Das Internet ist wie jede reine Technologie wertneutral. Erst der Mensch entscheidet, ob er Mittel und Medien zum Segen oder Fluch einsetzt.

Für impact e.V. ist das Internet ein sehr wichtiges, wenn nicht gar strategisches Medium. Laut einem Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) verfügten Ende 2005 65% der erwachsenen Bundesbürger über eine Möglichkeit, online zu gehen (im Jahr 2000 waren es nur 27,1 Prozent, Ende 2003 immerhin 55% der Gesamtbevölkerung). Laut der ARD/ZDF-Online-Studie 2005 sind 57,9% der Bundesbürger ab 14 Jahren bereits regelmäßig online, dieser Wert soll bis zum Jahre 2010 auf 70-75% ansteigen. Enorm viele Jugendliche und Erwachsene haben also freien Zugang zum Internet und können sich auch auf unseren Internet-Seiten weltweit und rund um die Uhr über aktuelle Freizeiten, Hintergründe und Neuigkeiten informieren, oder im Onlineshop Bücher bestellen. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Mit zunehmendem Verfall der Gesellschaft werden die Menschen der Welt immer geldgieriger, egoistischer und betrügerischer (2.Timotheus 3, Römer 1,28ff). Als logische Konsequenz ist auch das Internet voller offener und verdeckter Gefahren. Täglich werden weltweit hunderte PC-Nutzer Opfer von betrügerischen Aktivitäten, Virenbefall und Datenspionage. Da die Gesetzeslage in einigen Ländern (hauptsächlich China und Osteuropa) noch ungeklärt ist und über Jahre auch bleiben wird, erhalten Betrüger dort indirekt sogar gesetzliche Rückendeckung.

impact e.V. möchte bibelbasierten Gemeinden auch hinsichtlich der Gefahren im Internet eine Hilfe sein. Der Autor dieser Zeilen ist Dipl.-Ing. für Informatik und hat den Siegeszug des im Jahre 1983 offiziell eingeführten Internets seit 1989 aktiv miterlebt (am 01.01.1983 wurde im damaligen "Arpanet" innerhalb weniger Stunden das heute aus allen Nähten platzende TCP/IP-Protokoll aktiviert und damit die Geburtsstunde des heutigen Internets ausgerufen). Aufgrund der Komplexität und Vielfältigkeit der Materie bleiben diese Informationsseiten aber immer ein Kompromiß zugunsten populärwissenschaftlicher Verständlichkeit.

Zur rechtlichen Situation im Internet hat Prof. Dr. Thomas Hoeren (Juraprofessor an der Universität Münster) im Juni 2006 ein mit 517 Seiten äußerst umfangreiches und vor allem frei verfügbares PDF-Dokument veröffentlicht, auf das wir gerne hinweisen.

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Letzte Aktualisierung: 11.08.2007

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Update: 11.08.2007

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